Geschmortes Rindfleisch mit Gemüse – einfach, saftig, lecker
Ich möchte heute ein super leckeres Rindfleisch mit Gemüse Rezept mit euch teilen – eines, das sich mein Liebster immer wieder wünscht.
Es ist einfach und genau das Richtige, wenn man etwas Wärmendes und Sättigendes auf den Teller bringen möchte.
Wir sind seit einer Woche in Paraguay und gerade hier ist gutes Fleisch einfach überall – hochwertig, aus natürlicher Weidehaltung und unglaublich zart. Deshalb habe ich gezielt frisches Rindfleisch gekauft, um dieses geschmorte Rindfleisch mit Gemüse Rezept zuzubereiten.
Wir haben es ganz einfach mit frischem Brot gegessen – und genau so war es perfekt 🤍
Aber auch Reis, Kartoffeln oder Pasta passen natürlich hervorragend dazu.
Geschmortes Rindfleisch mit Gemüse
Gang: HauptgangSchwierigkeit: leicht4
Portionen30
Minuten1
Stunde480
kcalZutaten
500g Rindfleisch
1 große Zwiebel
5 Knoblauchzehen
1 große Karotte
1 Zuccini
1 Paprika
2 Tomaten
Salz (z. B. Andensalz)
Pfeffer
Gewürze n. Geschmack
4 EL Öl
Wasser n. Bedarf
1 Baguette (oder Beilage n. Wahl)
Anweisungen
- Vorbereitung: Das Rindfleisch waschen und in daumenbreite Würfel schneiden. Anschließend leicht salzen und kurz beiseitestellen.
- Gemüse schneiden: Zwiebel würfeln und den Knoblauch fein hacken.
Karotten und Zucchini schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. (siehe Bild)
Paprika ebenfalls würfeln.
- Tomaten vorbereiten: Die Tomaten leicht einschneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Danach die Haut abziehen und in kleine Würfel schneiden. Beiseitestellen.
- Fleisch anbraten: Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten, bis der Fleischsaft austritt.
- Basis aufbauen: Zwiebeln und Knoblauch zum Fleisch geben und alles gut umrühren. Für etwa 3–5 Minuten auf hoher Stufe weiterbraten.

- Gemüse hinzufügen: Karotten und Zucchini dazugeben und das Ganze weitere 5–10 Minuten köcheln lassen.
- Finalisieren: Paprika und Tomaten unterrühren. Falls nötig, etwas Wasser hinzufügen, damit ein schöner Sud entsteht und alles sanft köcheln kann.
- Abschmecken & köcheln lassen: Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken und das Gericht für ca. 40–60 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis das Fleisch wunderbar zart ist.
- Servieren: Mit frischem Brot genießen – perfekt, um den aromatischen Sud aufzunehmen.
Notizen
- Alternativ passen auch Reis, Kartoffeln oder Pasta wunderbar dazu.
- Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch runden das ganze noch etwas ab. Und wenn du es etwas cremiger magst, einfach noch einen Löffel Crème fraîche unterheben.
- Am nächsten Tag schmeckt es oft sogar noch besser – also ruhig etwas mehr machen
🥩 Fleischwahl
Für dieses Gericht habe ich mich für paraguayisches Flanksteak (Bife de Carne) entschieden, ein Stück aus dem hinteren unteren Rippenbereich des Rindes.
Dieses Fleisch ist eher fasrig und eignet sich klassischerweise besonders gut zum Grillen.
Ich habe es trotzdem für das Schmoren gewählt, da ich ein fettärmeres Fleisch wollte – und es hat sich absolut gelohnt: Das Fleisch wurde köstlich, geschmacksintensiv und wunderbar zart.
Klassisch für Gulasch würde man eher ein Stück wie Dünnung oder Bauchlappen verwenden, das mehr Fett enthält und kräftiger im Geschmack ist. So kannst du je nach Wunsch zwischen zarter, leichter Variante oder klassisch kräftigem Gulasch-Fleisch wählen.
🌿 Gewürz-Variationen
Je nach Geschmack lässt sich das Gericht auch mit zusätzlichen Gewürzen anpassen.
Zum Beispiel passen Paprikapulver, Kreuzkümmel oder etwas Chili sehr gut dazu und geben dem Ganzen eine intensivere Note.
Auch Kräuter wie Lorbeer, Thymian oder Oregano können das Gericht geschmacklich nochmal verändern – hier kannst du ganz nach deinem eigenen Gewürzschrank gehen 🙂
🥕 Gemüse-Variationen
Das Gericht lässt sich je nach Geschmack mit verschiedenen Gemüsesorten anpassen.
Ich spiele da gerne ein bisschen herum und nutze, was gerade frisch verfügbar ist – so bleibt es abwechslungsreich und lecker.
🧊 Aufbewahrung
Im Kühlschrank hält sich das Gericht problemlos 2–3 Tage und eignet sich sehr gut zum Vorbereiten. Oft schmeckt es am nächsten Tag sogar noch besser.
Einen guten Appetit ;)!